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Die Eingewöhnungsphase

Die Betreuung durch eine Tagesmutter bedeutet eine große Umstellung für das Kind. Die Umstellungsphase kann zwischen zwei und sechs Wochen dauern. Die Eingewöhnung muss individuell auf das Kind abgestimmt werden und sollte möglichst nicht von einem Urlaub unterbrochen werden.

In der Anfangsphase kommt das Kind in Begleitung einer Bindungsperson (Vater oder Mutter) zu mir. Diese gemeinsame Zeit von allen Beteiligten schafft Vertrauen. Ich lerne vieles über das neue Kind und erfahre von Vorlieben oder Ritualen in der Familie. Die Mutter oder der Vater erhalten gleichzeitig einen Einblick in unseren Tagesablauf.

In der Stabilisierungsphase sind Mutter oder Vater regelmäßig über einen kurzen Zeitraum abwesend. Während dieser Abwesenheit (steigernd von ca. 15 - 45 Minuten) müssen die Eltern unbedingt erreichbar bleiben. Das Kind bekommt nach einem kurzen und herzlichen Abschied einen vertrauten Gegenstand (Schnuller, Teddy o.ä.) mit und wird von mir intensiv betreut. Ich beobachte das Kind, versuche Interessen herauszufinden und sorge evtl. für Ablenkung. Das Kind wird pünktlich nach vereinbarter Abwesenheitszeit wieder abgeholt. Das Kind gewöhnt sich an die Zeit der Abwesenheit von Mutter und Vater, sodass die Betreuungsphasen sich von Mal zu Mal verlängern.

In der Schlussphase sind die Eltern über den ganzen Betreuungszeitraum nicht mehr präsent und nur für den Notfall erreichbar. Die Eingewöhnung ist beendet, wenn sich das Kind von mir trösten lässt und wir eine Bindung zueinander aufgebaut haben.

Der so erreichte Beziehungsaufbau zwischen Tagesmutter und Kind ermöglicht ein Wohlfühlen in der Betreuuungssituation. Wohlgefühl ist die wichtigste Grundlage von Entwicklung und Lernen.

Ich erkenne die Stärken und Besonderheiten eines jeden Kindes an. So fühlt sich das Kind angenommen und sein Selbstwertgefühl steigt.

Tagesmutter Susanne Hasenstab-Hotz, Rödermark  |  susanne@tagesmutter-ober-roden.de
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