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Der Tagesablauf

Generell betreue ich von Montag bis Freitag von 7:30 Uhr bis 17:30 Uhr. Nach Absprache sind aber auch Abweichungen möglich.

Nach dem Eintreffen der Tageskinder beginnen wir den Tag mit einem gemeinsamen Frühstück. Dieses wird im Laufe des Tages durch kleinere Zwischenmahlzeiten und einer Hauptmahlzeit, die ich frisch zubereite, erweitert. Bei Nahrungsmittel-Allergien bitte ich allerdings darum, das Essen für das Kind mitzubringen.

Umfangreiche Spielzeiten (singen, toben, …) und ähnliche Dinge gehören ebenfalls zur Tagesplanung. In Abhängigkeit der Witterung werde ich mit den Kindern entsprechende Aktivitäten im Freien unternehmen. Ruhepausen runden den Tagesablauf strukturiert ab. Natürlich werden pädagogische Inhalte immer berücksichtigt und entsprechend angewandt.

Durch immer gleichbleibende Rituale wie z.B. das Aufräumen vor dem Abholen, entwickeln Kinder eine innere Uhr, die dem Kind vermittelt: „Mama oder Papa kommen mich gleich bei der Tagesmutter abholen.“ Um Unsicherheit und Verwirrung zu vermeiden, bitte ich Sie darum, mich bei Verspätungen frühzeitig zu informieren.

 

Die Bring- und Abholsituation

Wir alle haben es schon mehrmals erlebt: Man wacht morgens auf und spürt, das wird nicht mein Tag. Genauso geht es auch unseren Kindern. Desweiteren ist ihr Start in den Tag zusätzlich abhängig von ihrer Umwelt. Wenn sie morgens schon im Elternhaus viel Stress erleben, weil die Eltern beispielsweise spät dran sind, überträgt sich das auf das Kind.

Um all diesen Faktoren gerecht zu werden, verwende ich wiederkehrende Rituale im Rahmen der liebevollen Begrüßung wie auch der Verabschiedung meiner Tageskinder.

Die Eltern können dies unterstützen, indem sie die Übergabe zügig gestalten. Das "Loslassen" ist für alle Beteiligten von großer Wichtigkeit.  Bitte bedenken Sie, dass Ihr Kinder spürt, wenn Sie selbst Probleme haben, Ihr Kind in eine Fremdbetreuung zu geben. Ihr Kind lernt sehr schnell, dass wenn es nörgelt oder gar weint, seine Eltern länger bleiben. Sobald die Eltern aber die Türe hinter sich verschlossen haben, beginnt die Verwandlung. Wie auf "Knopfdruck" schalten die Kinder in das neue Programm um und hören auf, zu schreien. Würde ich es nicht täglich erleben, würde ich es selbst als surreal halten.

Falls morgens oder mittags etwas wichtiges zu besprechen ist, sollte dies im Interesse der Kinder kurz gehalten werden. Ein respektvoller Umgang miteinander gebietet sich hierbei von selbst. Schließlich wollen wir alle unseren Kindern stets ein gutes Vorbild sein. Für längere Gespräche vereinbaren Sie bitte ein Elterngespräch ohne Kinder. 

Vor der vereinbarten Abholzeit räume ich mit den Kindern zusammen auf. Hierbei bereite ich die Kindern auf das Abholen vor. Wichtig ist, dass Sie Ihr Kind zur vereinbarten Zeit abholen, damit es nicht verwirrt wird. Ferner gewährleistet das pünktliche Abholen, dass jeder seine Folgetermine stressfrei wahrnehmen kann. Ein harmonischer Tagesabschluss erleichtert Ihrem Kind den Start am nächsten Betreuungstag.

 

Angebote außerhalb des Freispiels

  • Malen mit Fingerfarben:
    Es ist eine grundlegende Erfahrung, mit den Händen oder Füßen Farbspuren zu ziehen. Im Vergleich zu Stiften können die Kinder damit leichter ganz unterschiedliche Spuren hinterlassen, mal dick, mal dünn auftragen, Hand oder Fuß aufs Papier drücken oder mit einem Bauklötzchen stempeln. Auch für die motorische Entwicklung sind Fingerfarben wichtig. Gerade wenn sie noch nicht so gut mit Stiften oder Pinseln umgehen können, ist diese Methode sehr gut dazu geeignet, die Fingerfertigkeit zu schulen . Sie eignen sich zudem für großflächiges Malen, das den ausholenden Bewegungen kleiner Kinder entgegenkommt.
  • Malkreide:
    Im Hof oder auf der Terrasse können die Tageskinder großflächige Kreidegemälde erstellen.
  • Kneten:
    Die Verwendung der Knete im Spiel ist von besonderem pädagogischem Wert. Alle Kinder kneten gern. Es fördert ihre Phantasie, denn sie können dabei abschalten und ihren Gedanken freien Lauf lassen. Ganz wichtig ist das Kneten auch für die Feinmotorik, was in der Schule später zum Schreiben lernen wichtig ist. Das Formen regt die Kreativität an. Für Kinder ab dem zweiten Lebensjahr ist es wichtig, sensorische Fähigkeiten durch Ertasten, Verformen und Zerteilen zu erhalten. Bei älteren Kindern stehen eher die Wahrnehmung, Vorstellungskraft und Kreativität im Vordergrund.
  • Musik:
    Einmal wöchentlich besuche ich mit den Kindern die Musikschule. Für viele meiner Kinder ist dies das Highlight der Woche. Wir singen mit und ohne musikalische Begleitung und probieren verschiedene Instrumente, während wir den Klängen zuhören. Die Kinder haben Spaß am musizieren – auch wenn es sich noch nicht um richtige „Musik“ im klassischen Sinne handelt. Wichtig ist mir, die Kinder an die Musik heranzuführen, das Interesse bei ihnen zu wecken und den Spaß und das „gute Gefühl“, welches man in Gegenwart von Musik bekommt, zu vermitteln. Längst haben Pädagogen herausgefunden, dass aktives Musizieren über einen längeren Zeitraum die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen nachhaltig positiv beeinflusst. Da der gesamte Körper beim Musizieren auf vielfältige Weise zum Einsatz kommt, werden alle Sinne des Musikers angesprochen und regelmäßig gefördert. Nachweislich sind musisch geförderte Kinder und Jugendliche sowohl im Denksport agiler, als auch in der Ausführung von feinen und präzisen Bewegungsabläufen flexibler. Kinder, die regelmäßig Musik machen, verfügen laut Studien über ein enorm gutes Konzentrationsvermögen und sind psychisch ausgeglichener.
  • Vorlesen:
    Nur wer Sprache hört, lernt auch sprechen. Daher ist es wichtig, dass die Eltern (und auch Tagesmutter) von Anfang an auch mit den Kleinsten sprechen. Ich erzähle den Kindern beim Wickeln etwas oder erkläre den Kleinen, was ich gerade mache. Oder ich lese ihnen etwas vor bzw. erzähle eine Geschichte aus einem Buch. Vorlesen kann die Lust aufs „selber Lesen“ fördern, deshalb ist die Kommunikation mit Kindern wichtig. Bereits mit einem Jahr haben Babys Spaß daran, mit den Eltern oder Tageseltern Bilderbücher anzuschauen. Und Ältere regt es an, wenn Gelesenes weiterentwickelt wird, z.B. durch Malen oder Nachspielen der gehörten Geschichten.
  • Bewegung (Laufen, Toben, Springen, Tanzen):
    Der kindliche Bewegungstrieb äußert sich durch toben, klettern, hüpfen, springen, balancieren oder rennen. Diese Bewegungen stärken nicht nur die motorischen Fähigkeiten, sondern auch die geistigen.
    Bei mir kann überall gespielt werden, ob draußen oder drinnen, ob mit Freunden oder Familie. Die Auswahl zum Spielen draußen ist riesig: Herum sausen, Ball spielen, Schaukeln, Rutschen, Balancieren, Klettern oder Verstecken. Hier wird keinem langweilig. Aber auch drinnen muss die Bewegung nicht zu kurz kommen. Mit einfachen Zutaten können sich die Kinder auch im Kinder- oder Wohnzimmer austoben: Kissen, Decken, ein Stuhl, ein auf den Boden gelegtes Seil... Hüpfen, Krabbeln, Springen – das klappt auch „indoor“. Klar geht es manchmal auch laut und turbulent zu, aber die Kinder brauchen das Austoben und können sich anschließend umso konzentrierter ruhigeren Spielen widmen.
  • Bewegungs- und Turnstunde:
    Gemeinsam mit meinen Tageskindern besuche ich die Bewegungs- und Turnstunde. Zusammen mit anderen Kindern macht das Turnen gleich doppelt so viel Spaß.
  • Spielkreis:
    Wir Tagesmütter in Rödermark treffen uns regelmäßig mit unseren Tageskindern zu einem Spielkreis. Das ist nicht nur für die Tageskinder jedes Mal ein aufregendes Erlebnis. Diese Treffen eignen sich gut dazu, unsere Erfahrungen auszutauschen. So lernen wir auch die Sorgen und Nöte anderer Eltern von Tageskindern kennen und können wichtige Informationen schnell weitergeben.
    Für die Kinder bringt es den zusätzlichen Vorteil, dass sie sich spielerisch an eine größere Gruppe Kinder gewöhnen können, dabei jedoch immer den Blickkontakt zur Tagesmutter halten können. Das erleichtert ihnen später den Übergang in den Kindergarten.
  • Geburtstag und Abschied feiern:
    Ein Geburtstag ist für die ganze Gruppe und erst recht für das Geburtstagskind ein ganz besonderer Tag. Wenn das Kind an diesem Tag bei uns ist, wird richtig gefeiert! Dazu gehören natürlich ein Geburtstagskranz im Haar, ein Geburtstagslied und als Höhepunkt der Geburtstagskuchen. Das Kind darf sich an diesem Tag bestimmte Spiele wünschen, so dass es sich richtig als „Hauptperson“ fühlen kann!
    Auch der Abschied von der Gruppe und mir als Tagesmutter wird gebührend gefeiert. Der Abschied wird rechtzeitig angekündigt und in den Wochen vorher immer wieder angesprochen, damit sich das Kind darauf einstellen kann. Wir schauen Bücher zum Thema „Kindergarten“ an, um das Kind auf seinen nächsten Lebensabschnitt vorzubereiten. Zum Abschied gibt es ein schönes Fest. Wir genießen zusammen einen Kuchen, alle sitzen im Kreis und das Kind darf sich ein Spiel oder eine Geschichte wünschen.
Tagesmutter Susanne Hasenstab-Hotz, Rödermark  |  susanne@tagesmutter-ober-roden.de
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